Irgendwann nach der Halbzeit schaut der Kunde auf den Stand und sagt, das sollte anders funktionieren. Oder das sei doch offensichtlich enthalten. Du gehst zurück zum Briefing und findest einen vagen Satz, der euch beiden Recht gibt.
Der Kunde lügt nicht, und du schlägst nichts auf die Rechnung. Er hat beschrieben, was er vor Augen hatte, du hast gebaut, was geschrieben stand. Die Lücke dazwischen ist jetzt dein Problem.
Jetzt wählst du deinen Verlust. Kostenlos nachbauen und die Stunden schlucken, oder die Änderung berechnen und zusehen, wie ein guter Kunde deine E-Mails plötzlich zweimal liest. Jedes Projekt, das mit einem vagen Briefing startet, trägt diesen Streit von Tag eins in sich.